Dieses Programm vermittelt fundierte Kenntnisse über die Integration von KI-Systemen in juristische Prozesse. Sie lernen, wie algorithmenbasierte Werkzeuge die Recherche, Dokumentenanalyse und Entscheidungsvorbereitung verändern. Der Schwerpunkt liegt auf praktischen Anwendungen, ethischen Fragen und den Grenzen automatisierter Systeme im rechtlichen Kontext. Das Programm richtet sich an Juristen, die verstehen möchten, wie Technologie ihre Arbeit beeinflusst und welche Kompetenzen für die Zukunft erforderlich sind.
Das Curriculum ist in sechs Module gegliedert, die aufeinander aufbauen. Jedes Modul kombiniert theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen. Die Teilnahme erfordert keine Vorkenntnisse in der Programmierung, aber ein Verständnis juristischer Arbeitsabläufe ist hilfreich.
Einführung in maschinelles Lernen und seine Anwendung auf rechtliche Daten. Überblick über existierende Systeme und deren Funktionsweise.
Einsatz von KI-Tools für die Fallrecherche und Präzedenzanalyse. Vergleich manueller und automatisierter Methoden.
Automatisierung der Vertragsprüfung und Dokumentenerstellung. Analyse von Klauseln und Identifikation von Risiken.
Verwendung statistischer Modelle zur Vorhersage von Verfahrensausgängen. Diskussion der Validität und Einschränkungen.
Rechtliche Rahmenbedingungen für KI-Systeme. Datenschutz, Haftungsfragen und branchenspezifische Vorschriften.
Integration von KI in Kanzleiabläufe. Fallstudien und Diskussion zukünftiger Entwicklungen in der Rechtsbranche.
Das Seminar findet online statt und umfasst sechs wöchentliche Sitzungen von jeweils drei Stunden. Jede Sitzung beinhaltet Vorträge, Gruppenarbeit und praktische Übungen mit realen Datensätzen. Zwischen den Sitzungen erhalten Sie Zugang zu ergänzenden Materialien und Aufgaben zur Vertiefung.
Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt, um intensive Diskussionen und individuelle Betreuung zu ermöglichen. Nach Abschluss des Programms erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung, die Ihre erworbenen Kenntnisse dokumentiert.